Altbau | Sanierung  -  Ohne Denkmalschutz


altbau_tuer Villa Marienhof, Iglauer Str. 17 - Mit unverbaubarem Elbblick
Dresden-Laubegast
V E R K A U F T



Eigentumswohnung Villa Dresden-Laubegast

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Eigentumswohnungen im Haus I - Villa Marienhof

Nr. Etage Details Größe in m² Zimmer Status Grundriss







1 EG Balkon, Kamin 124,20 3 verkauft .
2 EG Terrasse, Kamin 121,50 4 verkauft .
3 1.OG Balkon, Kamin 142,60 4 verkauft .
4 1.OG Balkon, Kamin 87,40 2 verkauft .
5 2. OG / DG Balkon, Kamin 98,90 3 verkauft .
6 2. OG / DG 2 Balkone, Kamin 142,20 5 verkauft .

Objekt und Standort

Die prächtige Villa „Marienhof“ mit Klinkerfassade wurde im Jahr 1894 für den Kunst- und Handelsgärtner Ernst Heinrich Gustav Lehmann errichtet, sie thront hinter einer dicken Sandsteinmauer, direkt am Elbradweg und gehört zu den bemerkenswertesten Villenbauten in Laubegast. Im Inneren sind noch gut erhaltene Details der Entstehungszeit vorhanden.
Teilweise noch vorhandene Originalbauteile, Stuck und Echtholztüren werden im Sinne des Denkmalschutzes erhalten und aufgearbeitet. Nach der Sanierung wird die Villa in sechs Wohnungen von ca. 115 bis 125 m² Wohnfläche unterteilt sein.

Bei der Immobilie handelt es sich um ein Einzeldenkmal in der Liste der Kulturdenkmale des Denkmalschutzamtes der Stadt Dresden. Zusätzlich befindet sie sich im Denkmalschutzgebiet Laubegast.

Auf dem großzügigen Grundstück entstehen neben der Villa ein Neubau mit Tiefgarage, eine Zufahrt mit Rondell, Gartensondernutzungsflächen sowie Verweilflächen unmittelbar über dem Elbradweg. Das vorhandene Nebengebäude wird abgerissen und durch einen Neubau mit Tiefgarage ersetzt.
Im Neubau entstehen 5 Wohnungen – alle mit Elbblick – zwischen 128 und 155 m², mit großen Balkons und Terrassen. Für den südlichen Nachbarn Altlaubegast besteht ein Wege- und Fahrrecht über unsere Zufahrt. Neben der Tiefgaragenzufahrt entsteht ein eingeschossiges Nebengebäude für Fahrräder und Heizung. Die Grundstücksoberfläche war vom Hochwasser 2002 nicht betroffen.

google_map_thumbDas Anwesen liegt mitten im bevorzugten Villenviertel von Dresden – Laubegast in schöner und grüner Wohnlage.  Besonderes Highlight dieses Anwesens ist der schöne Blick auf die gegenüberliegenden Elbhänge von Wachwitz und Pappritz. Diese Lage erfreut sich sehr großer Beliebtheit. Des Weiteren liegt das Objekt unmittelbar an der Elbe mit ihren herrlichen Rad- und Wanderwegen.

Die Verkehrsanbindung ist durch Straße, Bus und Straßenbahn sehr gut gewährleistet. Sämtliche Einrichtungen des täglichen Bedarfs wie Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Kindergärten, Ärzte befinden sich in der unmittelbaren Umgebung.

Die Iglauer Straße, benannt nach der mährischen Stadt Iglau (Jihlava), trug vor der Eingemeindung den Namen Mittelstraße. Die meisten Gebäude entstanden in den Jahren kurz vor dem Ersten Weltkrieg in geschlossener Bauweise.
Bauherr der Häuser Nr. 4 und 6 war der Gastwirt Berthold Wolff, Besitzer des Stadtwaldschlößchens am Postplatz, der mit der Ausführung den Architekten Friedrich Linke beauftragte. Das benachbarte Wohnhaus Iglauer Straße 10 baute 1912 O. Menzel im sogenannten “Heimatstil”.
Nach 1990 wurde die unter Denkmalschutz stehende Häusergruppe saniert. Seit einigen Jahren besteht im Eckhaus Iglauer Straße 1 eine Gaststätte.
Zu den bemerkenswertesten Villenbauten in Laubegast gehört der 1894 für den Kunst- und Handelsgärtner Ernst Heinrich Gustav Lehmann errichtete Marienhof (Iglauer Str. 17). Nach 1945 kam die Villa in Besitz der Kommunalen Wohnungsverwaltung und wird bis heute als Mietshaus genutzt.
In einem Nebengebäude hatte der Dresdner Kanu-Club Elbe 46 e.V. sein Domizil. Auf dem Nachbargrundstück entstand 2004/05 eine Kindertagesstätte der Johanniter.


Geschichte

Laubegast entstand als slawische Fischersiedlung am Elbufer und wurde 1408 erstmals als Lubegast urkundlich erwähnt. Der Ortsname ist vom Gründer der Siedlung, einem Lubogost abgeleitet. In diesem Jahr erhielten die Brüder Hertel Zinsrechte und Gefälle für das Dorf zu Lehen. 1529 kam Laubegast in den Besitz der Herren von Bünau. Obwohl auch etwas Landwirtschaft betrieben wurde, lebten die Bewohner vorrangig vom Fischfang, wie eine hier erwähnte “Fach” (Fischfangstätte) beweist.
1501 ist ein Vorwerk Dürrhof erwähnt. Zum selben Zeitpunkt ist auch erstmals von einem Fährmann die Rede, der im noch heute erhaltenen Fährgut Fährstraße 30 wohnte. Zwischen 1613 und 1765 existierte unweit der Fähre die Laubegaster Schiffsmühle. Verwaltungsmäßig unterstand Laubegast dem Amt Pirna, kirchlich gehörte es seit 1539 zur Leubener Kirche, zeitweise auch zur Dresdner Frauenkirche.

Zum bekanntesten Bewohner des kleinen Elbdorfes gehörte die als “Mutter der deutschen Schauspielkunst” berühmt gewordene Friederike Caroline Neuber, die 1760 in einem Laubegaster Anwesen verstarb und auf dem Leubener Friedhof beigesetzt wurde. An die “Neuberin” erinnert seit 1776 ein Denkmal im Ortskern.

Im 18. und 19. Jh. wandelte sich die Wirtschafts- und Sozialstruktur des Ortes allmählich. Neben der nach wie vor wichtigen Elbfischerei verdingten sich die Einwohner auch als Bomätscher (Schiffszieher), Strohflechter und in der einst bedeutenden Zwirnerei. Laubegaster Zwirn galt als der Beste in ganz Sachsen und wurde nicht nur auf den Dresdner Märkten, sondern sogar zur Leipziger Messe angeboten. Noch bis 1926 war in Altlaubegast die Familie Wolf ansässig, die das in Heimarbeit gesponnene Garn aufkaufte und zur Bleiche an den Elbwiesen brachte.

Ab 1893 siedelten sich auf zuvor landwirtschaftlich genutzten Flächen große Handelsgärtnereien an, die ihre bisherigen Standorte in Striesen wegen der fortschreitenden Bebauung aufgeben mussten. Bis zur Gegenwart bestimmten einige dieser Gartenbaubetriebe das Ortsbild von Laubegast.
Bedeutendstes Unternehmen im Ort war jedoch die 1898 nach Laubegast verlegte Blasewitzer Schiffswerft. Begünstigt durch bessere Verkehrsverbindungen (1893 Eröffnung der Straßenbahn nach Blasewitz, 1899 nach Niedersedlitz) entstanden um die Jahrhundertwende zunehmend Villen und Landhäuser sowie ein kleines Geschäftszentrum an der Österreicher Straße. Ziele von Ausflüglern waren auch der auf Tolkewitzer Flur gelegene Tanzgasthof “Donaths Neue Welt” sowie das Ballhaus “Stadt Amsterdam” am Laubegaster Ufer.

Auch nach dem Ersten Weltkrieg setzte sich die Bautätigkeit in und um Laubegast fort. Nachdem der Ort 1921 nach Dresden eingemeindet worden war, errichtete 1925 eine Baugenossenschaft ein Reihenhausviertel rund um den Kirchplatz, welches zum Zuzug von Arbeiterfamilien führte. Drei Jahre später folgte die Villacher Siedlung zwischen Leubener und Tauernstraße. Weitere Gebäude entstanden an der Flurgrenze zu Leuben.

Von den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges blieb Laubegast weitgehend verschont. Auch in der Nachkriegszeit behielt der Stadtteil weitgehend sein Flair als ländlich-ruhiger Wohnvorort. Die in den 80er Jahren begonnene Sanierung
des historischen Dorfkerns sowie die Anlage des Elberadweges machten Laubegast in jüngster Zeit wieder zunehmend zum Ausflugsziel.

Gegenwärtig setzt sich eine Bürgerinitiative für die Wiederinbetriebnahme der Anlegestelle der Weißen Flotte ein, die 1992 aus Kostengründen stillgelegt worden war. Zu den jüngsten größeren Bauvorhaben gehörte die Anlage des Wohnparkes “Solitude” 1992 an der Steirischen/ Salzburger Straße sowie der Bau der Wohnanlage “Laubegaster Rain” 2002 an der Leubener Straße.
Heute ist Laubegast gerade wegen seiner Lage an der Elbe eine sehr gefragte Wohngegend. Die Häuser und Siedlungen sind überwiegend saniert oder neu gebaut und es herrscht ein sehr hoher Grünanteil vor.
Sanierte Straßen und Wege sowie eine hervorragend ausgebaute Infrastruktur unterstreichen die Attraktivität von Dresden-Laubegast als Standort mit hoher Lebensqualität.


Alle Angebote freibleibend. Angaben ohne Gewähr für Aktualität und Vollständigkeit. Verbindich gelten ausschließlich die Angaben im Prospekt.

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