Im September und Oktober zogen 8.312 Menschen nach Dresden. Auch für Ausländer wird die Elb-Metropole immer attraktiver. Nach Dresden sind im September und Oktober 8.312 Menschen gezogen. Das teilte die Stadt am Dienstag mit. Im Vergleich zum Vorjahr sind das 837 oder elf Prozent mehr. Zwar ziehen im Herbst vor allem aufgrund des beginnenden Ausbildungsjahres in Betrieben und Hochschulen generell mehr Menschen in die Landeshauptstadt Sachsens als in den anderen Jahreszeiten - der Anteil am jährlichen Gesamtzuzug liegt im September und Oktober bei knapp 30 Prozent. Der diesjährige Zuwachs wird aber nicht zuletzt der TU Dresden zugeschrieben, die verstärkt um Studierende wirbt.
Ein neuer Rekord ist auch beim Zuzug aus dem Ausland zu vermelden. In den beiden Monaten kamen 1.785 Ausländer nach Dresden, im vergangenen Jahr waren es im gleichen Zeitraum noch 1.380. (sz-online)
Abschied von den letzten Ladenhütern
Wegen der steigenden Nachfrage nach Wohnraum werden jetzt auch Immobilien verkauft, die lange keiner wollte. Doch die Nachfrage ist höher.
Mehr als ein Jahrzehnt hatte das Liegenschaftsamt versucht, das Haus an der Königsbrücker Straße 119 zu verkaufen. „Jetzt haben wir es noch einmal in unseren aktuellen Verkaufskatalog aufgenommen und können nun gleich mit mehreren Interessenten über den Verkauf verhandeln“, sagt Liegenschaftsamtsleiter Norbert Olbrich. Auch das benachbarte Gebäude Königsbrücker 117a findet plötzlich Abnehmer. In beiden Immobilien hatten bis Mitte der 1990er-Jahre das städtische Liegenschaftsamt und das Amt zur Regelung offener Vermögensfragen ihren Sitz. Olbrich ist überrascht, zu allen 30 Angeboten von Baugrundstücken, Schulen, Wohn- und Geschäftshäusern haben sich diesmal Interessenten gemeldet. So ein großes Interesse an städtischen Immobilien habe es noch nie gegeben.
Dresdner Markt wächst gegen den Trend
In Dresden wachsen die Einwohnerzahlen. „Alle Untersuchungen gehen in den nächsten Jahren von weiterhin steigenden Einwohnerzahlen aus. Auch die Zahl der Single-Haushalte steigt“, schätzt Stefan Rischke, Geschäftsführer bei Engel&Völkers Commercial Dresden, ein. Damit wachse auch die Nachfrage nach Wohnungen. Im Vergleich zum Umland und zu den meisten anderen sächsischen Städten bilde Dresden eine Ausnahme.
Erstmals seit 2004 mehr Wohnungen gebaut
Gab es 1990 noch 30000 leer stehende Wohnungen in der Stadt, so sollen es heute nur noch 4600 sein. In gefragten Lagen ist die Nachfrage bereits größer als das Angebot. So ist der Druck auf den Wohnungsmarkt deutlich gestiegen.
Nach Angaben der Stadt gibt es in Dresden derzeit 293000 Wohnungen. 545 Wohnungen wurden im vergangenen Jahr neu errichtet, das waren 65 mehr als im Vorjahr. Erstmals seit 2004 ist die Zahl der Wohnungen in der Stadt wieder gestiegen. Doppelt so viele Wohnungen müssten jedoch errichtet werden, um das bisherige Niveau zu halten, schätzt Mietervereins-Vorstand Peter Bartels ein. Ist der Leerstand geringer, steigen die Mieten. Gerade im vergangenen Jahr hat es einen neuen Sprung gegeben. Immobilienfachmann Rischke geht davon aus, dass die Mieten in der Stadt in den nächsten fünf Jahren um 15 bis 20 Prozent steigen.
Nachfrage ist derzeit höher als das Angebot
Neben Neubauten sind besonders Wohn- und Geschäftshäuser begehrt. „In Dresden wurden im vergangenen Jahr rund 500 dieser Immobilien mit einem Gesamtwert von mehr als 250 Millionen Euro veräußert“, sagt Rischke. Deutlich mehr als in den Vorjahren. Hatte die Dresdner Geschäftsstelle von Engel & Völkers vor einem Jahr noch 70 Wohn- und Geschäftshäuser im Angebot, seien es derzeit nur noch 17. „Die Nachfrage übersteigt in Dresden längst das Angebot“, bestätigt auch Frank Müller von R+M-Immobilien.
Kauften früher hauptsächlich internationale Fonds, so seien es heute verstärkt wieder Dresdner zu ihrer privaten Vorsorge, sagt Rischke. Durch das geringere Angebot seien allerdings auch die Preise im Vergleich zu 2008 um etwa ein Viertel gestiegen. Bei der Zahl der Verkäufe stehe Dresden bereits hinter Frankfurt an fünfter Stelle. Aktuelle Zahlen über Grundstücks- und Immobilienverkäufe will die Stadt erst im Juni mit dem Grundstücksmarktbericht veröffentlichen.
Verfallende Gebäude finden plötzlich Abnehmer
Sächsische Zeitung v. 19.05.2011, Artikel: Bettina Klemm
| 08. März 2012 |
Dresden ist bundesweit einer der Top-Standorte für Immobilien-Investments So titelt die Immobilien-Zeitung im Februar 2012. Nach der Analyse von Ertrag und Risiko sowie Kaufpreis- und Mietentwicklung sehen die Profis Dresden im Ranking weit vor vielen westdeutschen Großstädten. |
| Weiterlesen... |
| Preisspiegel Sachsen 2011 |
Immobilienmarkt zieht an |
| Weiterlesen... |
| 22. November 2011 |
| Landeshauptstadt verzeichnet im Herbst neuen Zuzug-Rekord Im September und Oktober zogen 8.312 Menschen nach Dresden. Auch für Ausländer wird die Elb-Metropole immer attraktiver. Nach Dresden sind im September und Oktober 8.312 Menschen gezogen. Das teilte die Stadt am Dienstag mit. Im Vergleich zum Vorjahr sind das 837 oder elf Prozent mehr. |
| Weiterlesen... |